Institutioneller Dialog zwischen LUXBD und der Gesellschaft für Comicforschung "ComFor"
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LUXBD -
5. Juni 2026 um 10:17 -
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Die Institutionalisierung der kunstwissenschaftlichen Forschung im Bereich der grafischen Literatur erfährt im Jahr 2026 eine signifikante Erweiterung. Durch die verabredete Kooperation zwischen der neugegründeten Luxemburger Vereinigung und der etablierten Gesellschaft für Comicforschung e.V. entsteht eine neue Plattform für den bilateralen Austausch. Diese Zusammenarbeit zielt primär auf die systematische Erfassung und wissenschaftliche Aufarbeitung historischer sowie zeitgenössischer Exponate der sequenziellen Kunst ab.
Diesem formellen Schritt gingen bereits mehrere informelle Sondierungsgespräche voraus, welche die inhaltliche Basis für die vertiefte Kooperation festlegten. Das nun anberaumte erste offizielle Arbeitstreffen wird als virtuelles Online-Meeting durchgeführt, um die organisatorischen Grundlagen effizient abzustimmen. Auf deutscher Seite wird die Delegation durch die erste Vorsitzende Prof. Dr. Christina Meyer geleitet. Die wissenschaftliche Repräsentanz wird zudem durch den zweiten Vorsitzenden Prof. Dr. Lukas R. A. Wilde sowie den Schatzmeister Dr. Arnold Bärtschi komplettiert. Diese personelle Besetzung garantiert eine fundierte Diskussion über methodologische Synergien und strukturelle Kooperationsmodelle.
Die im Jahr 2005 gegründete Fachgesellschaft stellt das zentrale akademische Bindeglied im deutschsprachigen Raum für interdisziplinäre Forschung dar. Ihre langjährige Expertise bei der Verknüpfung von universitärer Lehre und musealen Kultureinrichtungen dient als wertvolle Referenz für den Aufbau neuer Strukturen. Die Luxemburger Seite beabsichtigt, von diesen etablierten Prozessen strategische Impulse für den Aufbau eines komplementären Facharchivs zur Vertiefung der medienspezifischen Forschung sowie für die Implementierung eigener wissenschaftlicher Erfassungsstandards im Bereich der grafischen Literatur zu gewinnen.
Im Fokus der ersten Konsultationsphase steht der Transfer von methodischen Kompetenzen im Bereich der systematischen Erfassung und Katalogisierung. Ein einheitlicher Standard ist für die internationale Sichtbarkeit regionaler Produktionen unerlässlich. Die angestrebte langfristige Vernetzung soll zudem gemeinsame Forschungsprojekte und bilaterale Publikationsvorhaben auf europäischer Ebene dauerhaft unterstützen.
Redaktionelle Angaben
- Bearbeitung und Revision: Das LUXBD-Redaktionsprotokoll | L-IDAC-9 [V1.0-AS]
- Nutzungs- & Urheberrecht: Nutzungsrechte können über luxorr a.s.b.l. (Luxembourg Organisation For Reproduction Rights) bezogen werden – https://www.luxorr.lu/
- Methodische Anmerkung: Analyse der bilateralen Annäherung zur Sicherung europäischer Dokumentationsstandards für grafische Literatur
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